„Kommt! Bringt eure Last.“ lautete das hoffnungsverheißende Motto, angelehnt an Matthäus 11,28 – 30. Gastland war dieses Jahr Nigeria, ein Staat in Westafrika, am Atlantik gelegen.
Zu Beginn des Gottesdienstes, den wir auch in diesem Jahr wieder in ökumenischer Gemeinschaft gefeiert haben, gab es ein paar Informationen und Bilder zum Land.
In Nigeria werden Lasten von Männern, Kindern, vor allem aber von Frauen, auf dem Kopf transportiert. Doch es gibt auch unsichtbare Lasten wie Armut und Gewalt. Das facettenreiche Land ist geprägt von sozialen, ethnischen und religiösen Spannungen. Islamistische Terrorgruppen verbreiten Angst und Schrecken. Die korrupten Regierungen kommen weder dagegen an, noch sorgen sie für verlässliche Infrastruktur. Umweltverschmutzung durch die Ölindustrie und Klimawandel führen zu Hunger. Armut, Perspektivlosigkeit und Gewalt sind die Folgen all dieser Katastrophen.
Hoffnung schenkt vielen Menschen in dieser existenzbedrohenden Situation ihr Glaube. Diese Hoffnung haben uns christliche Frauen aus Nigeria mitgeteilt – in Gebeten, Liedern und berührenden Lebensgeschichten. Sie berichteten vom Mut alleinerziehender Mütter, von Stärke durch Gemeinschaft, vom Glauben inmitten der Angst und von der Kraft, selbst unter schwersten Bedingungen durchzuhalten und weiterzumachen.
Zu Beginn des Gottesdienstes bekamen alle einen Stein als Symbol für die Lasten, die wir jeden Tag mit uns herumtragen. Wir durften die Steine und somit unsere Sorgen beim Kreuz in der Mitte ablegen. Denn Jesus hat uns das Versprechen gegeben, uns nicht allein zu lassen mit unserer Last und uns Ruhe zu schenken für unsere Seele.
Im Anschluss an den Gottesdienst gab es neben netten Gesprächen auch wieder eine herzhafte
Stärkung sowie die Weltgebetstagstorte, die uns den Abend versüßte.





